Hallo Reader
So wie ein Haus nur gut auf einer stabilen Bodenplatte steht, braucht Dein Körper ein gerades Becken als Fundament. Ist Dein Becken schief oder verkantet, geht die ausgeklügelte Statik Deines Körpers verloren. Dein Becken kann seine zentrale Rolle für eine gesunde Körperhaltung nicht mehr übernehmen und Deine Schultern versuchen den Verlußt an Stabilität auszugleichen. Das geht auf Dauer genauso schief, wie wenn statt der Grundmauern das Dach Dein Haus halten soll. Die Folge sind hier wie da Spannungen.
Eben die Verspannungen, die Du in Schultern und Rücken spürst. Durch Ausgleichsbewegung der Wirbelsäule und verstärktem Halten von den Schultern her versucht Dein Körper die Fehlstellung des Becken auszugleichen. Das Ergebnis ist eine schleichende Fehlstellung Deines gesammten Bewegungsapparats von den Füßen bis zum Kopf.
Die ersten Anzeichen sind Verspannungen in Schultern und Rücken. Wird die Fehlstellung des Becken nicht korrigiert kann es in der Folge zu Problemen der Knie, in den Armen oder der Wirbelsäule kommen. Probleme, die durch Vorsorge leicht vermieden werden können.
Doch woher kommt die weitverbreitete Fehlstellung des Beckens. Was weithin als Beckenschiefstand bezeichnet wird ist überwiegend ein Verkanten der beiden großen Beckenschaufeln gegeneinander. Allein durch unsere Rechts- oder Linkshändigkeit und die dadurch einseitige Bevorzugung einer Körperhälfte verziehen wir täglich unseren Körper ein wenig mehr. Wer denkt schon daran abwechselnd die rechte und die linke Hand zu nutzen um etwas aufzuheben? Keiner! Nach und nach verziehen wir so unser Becken und - voilà - wir haben unseren Beckenschiefstand.
Das beste was Du daher für die Gesundheit Deines Bewegungsapparats machen kannst ist ihn regelmäßig ins Lot zu bringen. Meine bevorzugte Weise dafür ist eine Kombination aus einer Dornbehandlung die Deinen Körper wieder aufrichtet und einer Massage, die Muskeln und Faszien wieder in ihre ursprüngliche Form bringt und so Raum für Beweglichkeit schafft und das Ergebnis verstetigt.
Als jährliche Vorsorge vermeidest Du so neben schmerzenden Körperverspannungen spätere Knie- und Hüftoperationen, Fußfehlstellungen oder Bandscheibenvorfälle. Das mag das Konto Deines Orthopäden vielleicht nicht erfreuen, Dich aber umso mehr. Der beste Zeitpunkt damit zu starten ist bevor die ersten Schmerzen auftreten.