Hallo Reader
hast Du dir Zeit genommen die Aufgabe der letzten Aynilife News anzugehen? Alles das zu notieren, mit dem Du Deinen Tag füllst, egal wie selbstverständlich, notwendig, überflüssig, nervig oder schön es Dir erscheint.
Dann hast Du wahrscheinlich eine erkleckliche Liste zusammen bekommen. Laß Deine Liste gerne die nächste Zeit noch wachsen. Wenn Dir etwas Neues auffällt, füge es der Liste hinzu.
Heute geht es darum mit dem, was Du bereits entdeckt hast, den nächsten Schritt in Richtung eines leichteren und freudigeren Leben zu gehen. Dazu nutzen wir eine Variation der Sandbilder aus der Tradition der Navajo Nation Nordamerikas. Sandbilder wurden als Heilungsritual verwendet, um Harmonie und Gesundheit wiederherzustellen. Die Kraft der Sandbilder beruht darauf, daß sie auf mehreren Ebenen gleichzeitig wirken. Sie spechen die Sprache der Seele - Kunst, Musik, Poesie, Literatur - und setzen so direkt auf der Ebene der Psyche an. Gleichzeitig helfen sie, uns wie in einem Spiegel zu betrachten, indem sie was in uns ist nach außen bringen und sichtbar machen. Außerdem geben uns sie die Möglichkeit durch die Gestaltung und Veränderung des Sandbildes unser Leben zu verändern. Eine Einladung einen neuen, transformativen Pfad zu beschreiten.
Doch jetzt zur Praxis. Ich stelle Dir zwei Möglichkeiten vor Dein Sandbild zu kreieren und keine Angst, Du wirst nichts falsch machen und wirst das Sandbild bis Ostern immer wieder verändern können.
Die einfachste Möglichkeit ist Dir ein großes Stück Papier oder Karton als Basis zu nehmen, sei so großzügig mit der Papiergröße, wie es gerade zu Dir paßt. Lieber ein paar Blätter zusammenkleben, als zu sparsam zu sein. Du wirst Platz brauchen. Male auf den Papierbogen einen großen Kreis und hänge ihn dann an die Wand oder finde einen Platz in Deiner Wohnung, wo Du ihn bis Ostern liegenlassen kannst. Dann male oder finde ein Bild, das Dich repräsentieren wird. Halte es in der Hand, spüre Dich selbst, blase dieses Gefühl Deiner selbst in das Bild und klebe es in die Mitte des Kreises.
Als nächstes nimm Deine Liste und schreibe all das, was Du die letzten Tage gesammelt hast auf separate Zettel. Nimm anschließend jeden der Zettel einzeln in die Hand, spüre in Dich hinein wie sich dieses Thema in Dir körperlich und emotional anfühlt und blase dieses Empfinden ein bis drei mal kräftig in den Zettel. Positioniere ihn dann an die Stelle in dem Kreis, wo er sich für Dich am passendsten anfühlt. Hefte die Zettel mit Stecknadeln oder Reißzwecken fest oder nutze Post-Its, so daß Du sie später noch verschieben kannst. Statt Zetteln kannst Du auch gerne Fotos, selbst gemalte Bilder etc. nutzen. Nimm was für Dich den jeweiligen Punkt am besten symbolisiert.
Wenn Du einen Garten hast, dann kannst Du das Sandbild auch im Garten machen. In diesem Fall unterstützen Dich die Erde und die Naturkräfte und manchmal auch tierische Besucher bei Deiner Transformation. Dazu finde den passenden Platz für Dein Sandbild. Lege dann einen Kreis aus Stöckchen, Steinen oder anderen natürlichen Materialien als Grenze für Dein Sandbild. Für diese Form des Sandbildes arbeite nur mit natürlichen Materialien. Nun mache die gleichen Schritte, wie oben beschrieben, nur daß Du natürliche Gegenstände, wie Blätter, Früchte, Steine, Stöckchen etc. als Repräsentanten der einzelnen Punkte Deiner Liste verwendest. Beginne mit dem Gegenstand der Dich repäsentiert und füge dann die anderen hinzu. Bei dieser Art des Sandbilds kann es hilfreich sein Dir eine kleine Karte zu zeichnen, welcher Gegenstand welchen Punkt repräsentiert.
Wenn Du das Sandbild fertig hast, sei es an der Wand oder im Garten, dann stell Dich davor und betrachte es. Wie sieht es aus? Ist es voll oder leer? Erkennst Du Muster in der Art, wie Du die einzelnen Punkte positioniert hast oder kommt Dir alles zufällig vor? Entdeckst Du vielleicht mögliche Verbindungen? Wie fühlt es sich an, wenn Du auf das Sandbild blickst: Angenehm, belastend, harmonisch, unausgeglichen, weit, eng?
Gehe die nächsten Tage immer wieder zu Deinem Sandbild. Du kannst gerne weitere Punkte hinzufügen oder auch einzelne Elemente neu anordnen. Nimm Deine Impulse wahr, die bei der Betrachtung des Sandbilds auftauchen. Nimm aber zunächst nichts aus dem Sandbild heraus. Erlaube Dir die nächsten Tage so tief wie möglich wahrzunehmen, wie Du Dich in der Begegnung mit Deinem Sandbild fühlst und welche Zusammenhänge Du möglicherweise darin entdeckst. Je mehr Du Dich auf diese Praktik einlassen kannst, auch wenn es sich für dich anfangs fremd anfühlen mag, desto kraftvoller wird Deine Arbeit mit dem Sandbild sein.
In den nächsten Aynilife News beginnt dann die tiefere Arbeit mit dem Sandbild. Laß Dich überraschen und sei wieder dabei. Wenn Du Fragen zum Sandbild hast, dann meld Dich gerne bei mir.