Hallo Reader
zuweilen sind es die unerwarteten Dinge, die uns zeigen wie übervoll unser Leben ist. So brachte mir vergangene Woche ein plötzlich geschwollener Unterarm erst einen Besuch in der Notaufnahme und in der Folge eine Armschiene ein, die seither meinen linken Arm ruhig stellt. Plötzlich geht nichts mehr so leicht von der Hand und mein ausgetüftelter Plan für die nächsten Tage brach zusammen, weil alles doppelt so lang dauert. Daher erhältst Du diesen Newsletter auch später als geplant. Doch jetzt zurück zu Deinem Sandbild.
Was hast Du erlebt als Du eine Sache aus Deinem Sandbild genommen hast? Wie hat es sich angefühlt? Wie einfach ist es Dir gefallen diese eine Sache aus dem Sandbild zu nehmen? Wenn es Dir einfach fiel und es sich erleichternd anfühlte, dann ist das wunderbare Erfahrung, aber auch wenn das nicht der Fall war und Du gezögert hast darfst Du Dir dafür auf die Schulter klopfen, Dich dieser Aufgabe gestellt zu haben. Indem Du Dinge aus dem Sandbild entfernst oder es neu arrangierst wirkst Du direkt auf Dein Leben ein, da kann es immer auch passieren, daß sich ein Schritt zunächst komisch oder ungewohnt anfühlt.
Für die nächten Tage schlage ich Dir vor weitere Dinge aus dem Sandbild zu nehmen und ermutige Dich dabei größere Schritte zu wagen. Ich hatte beispielsweise zu Beginn der Fastenzeit, nachdem ich mal wieder stundenlang in Doomscrolling verfallen war und kostbare Stunden an X, Youtube und Instagram verschenkt hatte, mehrere Social Media Apps von meinem Handy gelöscht. Oder wenn People Pleasing, also es allen recht machen zu wollen, in Deinem Sandbild liegt, könntest Du dieses Thema aus dem Sandbild nehmen und Dich im "Nein"-Sagen üben.
Ein guter Hinweis darauf welches Thema Aufmerksamkeit verlangt ist ein Zettel der ständig abgefällt oder wenn etwas aus dem Sandbild verschwunden oder verschoben ist.
Denk dabei daran: Eine Sache aus dem Sandbild zu nehmen ist der Schritt, mit dem Du Veränderung anstößt und spüren kannst, wie sie Dein Leben verändern kann. Der nächste Schritt ist die Veränderung in Deinem Leben umzusetzen. Beide Schritte sind wichtig. Mit dem Sandbild hast Du die Möglichkeit zu experimentieren, Dinge aus dem Sandbild zu nehmen und wieder zurückzulegen, die Reihenfolge herauszufinden, in der Du die Dinge angehen willst. In der Kommunikation mit Deinem Sandbild erfährst Du bereits, wie sich eine Veränderung in Deinem Leben anfühlen wird und kannst dann die Veränderungen nach und nach umsetzen.
Wenn während der Beschäftigung mit Deinem Sandbild etwas hochkommt, was Dich belastet oder Du Bedarf nach Unterstützung hast, dann melde Dich bei mir für ein kostenloses, 20-minütiges Unterstützungsgespräch per E-Mail an: info@aynilife.net und schicke am besten drei Terminvorschläge mit.