Hallo Reader
Du hast die letzten Wochen Platz in Deinem Leben geschaffen und begonnen es neu zu ordnen. Du weißt nun wie Du mit Hilfe Deines Sandbilds ein Blick auf Dein gegenwärtiges Leben werfen kannst. Du hast Dich darin geübt Dinge zu verabschieden und eine neue Ordnung zu erschaffen, Aspekte Deines Lebens so anzuordnen, daß es stimmig für Dich ist.
Jetzt ist es Zeit Neues ins Leben zu rufen, Dinge, die Du schon immer in Deinem Leben haben wolltest, für die aber kein Platz war oder die Du Dich bisher nicht gewagt hast in Dein Leben zu rufen. Geh dabei wieder bewußt und behutsam aber auch mutig vor. Fülle nicht sofort all den gewonnen Raum mit Neuem, sondern überlege und spüre nach: "Was will ich wirklich neu in meinem Leben haben." Kein: Was sollte ich? Kein: Was verlangen andere von mir? Es geht jetzt nur um Dich, Deine Wünsche, Deine Bedürfnisse, Deine Visionen.
Da Du im Voraus schwer abschätzen kannst, was das Neue an Raum und Zeit einnehmen wird, schlage ich Dir vor an diesem Punkt nur ein bis drei neue Aspekte in Dein Sandbild und damit in Dein Leben einzuladen. So bleibt genügend Raum, daß sich alles gut entfalten kann. Eine Möglichkeit ist auch jeden Tag nur eines der drei neuen Dinge in das Sandbild zu legen und dann drüber zu schlafen. Wenn Du merkst, daß etwas neu hinzugefügtes Dir doch nicht taugt, dann nimm es wieder heraus. Du bist Schöpfer*in Deines Sandbilds und Deines Lebens.
Nimm Dir nun einen Augenblick Zeit nachzudenken und nachzuspüren, was Du Neues in Dein Leben rufen willst. Gerne auf einem Spaziergang oder bei einer Tasse Tee. Vielleicht fällt Dir sofort etwas ein, vielleicht auch gerade nicht. In beiden Fällen laß Deine Gedanken schweifen und schreibe zunächst alles auf, was Dir in den Sinn kommt, egal wie klar oder absurd es Dir erscheint. Dann nimm Dir die Liste vor und spüre nach, welche ein bis drei Dinge Du in Dein Leben rufen willst.
Du kannst dabei nach und nach die Dinge von der Liste streichen, die die geringste Priorität haben oder umgekehrt die einkreisen, die Dir die Wichtigsten sind. Oder Du schreibst alle Punkte einzeln auf einen Zettel, nimmst nach und nach die Zettel in die Hand und erspürst so, welches Thema sich am klarsten meldet. Sei kreativ, probiere unterschiedliche Ansätze aus und finde den, der für Dich am besten paßt. Du kannst auch zunächst nur ein Thema wählen und am nächsten Tag weitermachen.
Wenn Du Deine Wahl getroffen hast, gehe mit den ein bis drei Zetteln bzw. Objekten, in die Du die Essenz des Themas geblasen hast, zu Deinem Sandbild und finde für das Neue jeweils einen Platz im Sandbild. Wenn Du beim Hinzufügen des Neuen feststellst, daß Du weitere bisherige Dinge aus dem Sandbild nehmen willst, so mach das. Wahrscheinlich wirst Du in dem Prozeß auch eine neue Ordnung im Sandbild brauchen. Arrangiere alles so lange neu, bis es für Dich paßt.
Wenn alles stimmig ist, dann tritt einen Schritt zurück und laß das Sandbild auf Dich wirken. Nimm das Neue und die neue Ordnung wahr und in Dich auf. Wenn Du willst atme sie förmlich ein. Jetzt darf das Sandbild reifen. Gehe die nächsten Tage mindestens einmal am Tag zu Deinem Sandbild. Nimm wahr, wie es sich anfühlt am Sandbild zu stehen. Wie fühlst Du Dich in der Begegnung? Was nimmst Du in diesem Dialog wahr?